Aktualisiert: 20.11.2017
Pressemeldung 05. März 2014
Angesichts des Internationalen Frauentages am 8. März ruft die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Hamburg dazu auf, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern weiter solidarisch und engagiert für die Gleichstellung von Frauen und Männern einzutreten.
Gabi Dobusch, ASF-Landesvorsitzende Hamburg:
"Wir dürfen nicht darin nachlassen, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzufordern. Die Gesetzeslage ist das eine, die gelebte Praxis leider immer noch das andere. Auch im Jahre 2014 gibt es hier bei uns noch Fälle, in denen einer Frau oder einem Mädchen ein selbstbestimmtes freies Leben allein aufgrund des Geschlechts verwehrt wird. Jeder dieser Fälle ist einer zu viel!"
Dobusch weiter: "Auch von einer gerechten Teilhabe von Frauen an allen Bereichen unserer Gesellschaft sind wir noch meilenweit entfernt. Davon zeugen das Verhältnis der Geschlechter in den Parlamenten, den Führungsetagen und Gremien, wo Frauen weithin unterrepräsentiert sind, ebenso wie die weit auseinanderklaffende Schere bei Vermögen und Einkommen. Daran, dass Frauen über weit geringere finanzielle Ressourcen verfügen als Männer, hat sich in den letzten Jahren so gut wie nichts verändert. "
Im Vorfeld der Europawahl erinnert Dobusch an all' die Fortschritte hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Europa den Frauen gebracht hat. 95 Jahre, nachdem Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen und gewählt werden durften, sind insbesondere die Frauen aufgerufen, von ihrem Wahlrecht zur Europawahl Gebrauch zu machen. Frauen sollten nicht den Fehler machen, den Einfluss Europas auf die eigenen Lebensumstände zu unterschätzen.